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Endlich Sinn im Beruf finden: Kinder mit Coaching unterstützen

Endlich Sinn im Beruf finden: Kinder mit Coaching unterstützen

Warum Frauen in der Lebensmitte umdenken

In meinen Ausbildungsgruppen zum Kinder- und Jugendcoach faszinieren mich oft die Teilnehmerinnen – und tatsächlich sind es immer Frauen – die in der Mitte des Lebens Resümee  ziehen. Sie spüren nach und kommen zu dem Schluss, dass sie beruflich etwas Sinnhafteres machen möchten als bisher. Ihr schlummerndes Herzensprojekt ist, Kinder auf irgendeine Weise zu unterstützen.

Zwei Frauen, zwei Wege – und ein gemeinsames Ziel

Die Beweggründe sind dabei unterschiedlich. Claudia erzählte mir bei unserem ersten Telefonat, dass es für ihre Eltern völlig klar gewesen sei, dass sie eine kaufmännische Lehre macht. Claudia selbst wollte immer schon etwas mit Kindern machen, hatte aber keine Chance, mit ihrem Wunsch gesehen zu werden. Sie machte die Lehre, heiratete, bekam Kinder, ging in dieser Rolle auch auf und arbeitet nun schon seit Jahren in der Firma ihres Mannes. Im Gespräch sagte sie: „Ich bin zufrieden mit meinem Leben, aber der Wunsch, etwas mit Kindern zu machen, blieb immer in meinem Herzen. Und jetzt möchte ich das endlich machen.“

Silvia dagegen kam aus der IT-Branche. Karriere, ohne Familie, mehrfache Patentante. Sie sagte: „Ich habe einfach einen guten Draht zu Kindern. Sie vertrauen sich mir an. Und es erwärmt mein Herz, wenn sie es tun. Aber ich habe dann außer Worten keine Tools. Mein Job hat mir immer Spaß gemacht, aber jetzt möchte ich einfach etwas Sinnvolles tun.

Sinnvoll arbeiten heißt: Kinder stärken

 

Zwei Frauen mit sehr unterschiedlichen Geschichten, und doch sind beide genau richtig in ihrer Entscheidung, ihrem Leben eine Wende zu geben. Wir haben doch nur dieses eine Leben, und das zu tun, was ihr Herz berührt. Ich war auch gerne Grundschullehrerin, aber als Kinder- und Jugendcoach fühlt sich Arbeit nicht wie Arbeit an. Oft geht es mir nach einem Coaching besser als vorher. Denn dieser Beruf ist einfach sinnvoll und erfüllend. Meine Kinder gehen immer in einem besseren Zustand als sie gekommen sind – manchmal nur ein wenig besser, oft findet aber eine große Veränderung statt.

Brauche ich dafür eine pädagogische Ausbildung?

Immer wieder kommt in solchen Gesprächen die Frage auf, ob man das denn wirklich schaffen kann, als Kinder- und Jugendcoach zu arbeiten, wenn man keine pädagogische Vorbildung hat.

Meine Antwort ist immer: „Ja, wenn man eine gute Coachingausbildung hat. Ich habe in meinem Lehramtsstudium und auch im Schuldienst keine einzige Fähigkeit gewonnen, die ich für´s Coaching nutzen könnte.“ Die Rolle, die man als Lehrerin hat, ist manchaml sogar kontraproduktiv, weil man als Coach eine andere Haltung braucht. Als Lehrerin unterstützt man in unserem Schulsystem völlig anders als man das als Coach tut. Welche Lehrkräfte haben denn die Zeit, ein Kind zu fragen, was es braucht, um dies oder jenes zu verstehen, sich besser merken zu können etc. Welche Lehrkräfte haben die Möglichkeit, entsprechendes Material zur Verfügung zu stellen, selbst wenn ihnen klar ist, was dieses Kind bräuchte? Das war für mich ja genau der Grund, mich aus dem Schuldienst zu verabschieden. Zu sehen, was ein Kind bräuchte, im Schulsystem aber weder Raum noch Zeit zu haben, darauf einzugehen, hat mich unglücklich gemacht.

Worauf du bei einer Coachingausbildung achten solltest

Der Coachingmarkt ist mittlerweile ein Dschungel. Deshalb habe ich dir hier ein Video verlinkt, in dem ich dir zeige, woran du eine seriöse und fundierte Ausbildung erkennst:

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Jetzt ist die beste Zeit für deine berufliche Veränderung

Vielleicht stehst du gerade an einem ähnlichen Punkt wie Claudia oder Silvia.
Wenn du spürst: „Jetzt will ich etwas tun, das Sinn macht“ – dann informiere dich, hol dir Inspiration und mach den ersten Schritt.
Denn: Wir haben nur dieses eine Leben. Warum nicht das tun, was dein Herz berührt?

Herzlichst

Angelika

Unzufrieden im Schulsystem

Unzufrieden im Schulsystem

Warum ich als Lehrerin fast zerbrochen wäre…

„Was mache ich hier eigentlich noch?“

Dieser Gedanke traf mich immer öfter, wenn ich nach dem Unterricht über den Schulhof ging.
Ich hatte mich mal für diesen Beruf entschieden, weil ich Kinder begleiten, bestärken und begeistern wollte.
Aber immer häufiger fühlte es sich falsch an.

Nicht, weil ich das Lehren nicht liebte –
sondern weil ich in diesem Schulsystem nicht so arbeiten konnte, wie es mir entsprach.

 

Vom Coaching zurück ins Klassenzimmer

❌ Ich will hier kein Schulsystem-Bashing betreiben.
Auch wenn es das System manchmal verdient hätte…

Es ist vielmehr meine persönliche Geschichte.
Eine Geschichte vom fehlenden Alignment.

Bevor ich eine Stelle im Schuldienst bekam, war ich viele Jahre als Coach und Trainerin unterwegs.
Eine Arbeit, die ich aus tiefstem Herzen geliebt habe –
weil ich ganz ich selbst sein konnte.
Ich war im Einklang mit mir, mit meinen Werten, mit meiner Haltung. ❤️

Doch dann ergab sich nach langem Einstellungsstopp eine Stelle im Schuldienst, und ich nahm sie ziemlich spontan an.

Wenn Kopf und Herz nicht mehr im Gleichklang sind

Im Alignment zu sein bedeutet für mich:
Wenn mein Herz, mein Kopf und mein Handeln in dieselbe Richtung zeigen.

Im Coaching war das immer so gewesen.
Im Schuldienst spürte ich immer deutlicher, wie sehr ich mich innerlich davon entfernte.

Ich sah die Kinder, spürte, was sie eigentlich gebraucht hätten:
🕰️ Mehr Zeit.
📦 Mehr Raum.
🗣️ Eine andere Ansprache.
🐢 Ein anderes Tempo.

Aber ich hatte eben nicht ein Kind vor mir – sondern 30.
Und wenn es schlecht lief: noch 6–8 weitere aus den Parallelklassen, bei denen Unterricht ausfiel.

 

Den Bedarf der Kinder sehen –

und doch nicht richtig handeln können

Ich könnte 1000 Momente erzählen, in denen ich gerne anders reagiert hätte –
und es in meiner Rolle nicht konnte.

Aber ich erinnere besonders diesen einen Moment:

🌨️ Es war Winter, eine kleine Dorfschule auf einem Berg.
Der Schulhof: karg, kaum Spielgeräte, keine Bälle – sie wären sofort ins Tal gerollt.
Aber an diesem Tag: eine feine Eisschicht auf dem Boden.
Eine perfekte, vier Meter lange Schlitterbahn.

Die Kinder standen in einer Reihe, warteten geduldig, lachten, juchzten.
Ich wollte am liebsten mitrutschen.

Stattdessen sagte meine Kollegin:
„Wir müssen es ihnen verbieten. Es ist zu gefährlich.“

💔 Ja, sie hatte recht.
Aber mein Herz wollte nicht die sein, die den Spaß verbietet.

 

Der Moment, der alles veränderte

Ich wollte auch nicht mehr die sein, die drängelt, obwohl Sophie mit ihrem ADS noch gar nicht registriert hat, dass wir losmüssen. Die, die laut wird, weil Jonathan unruhig durch die Klasse tigert und andere ablenkt.

Ich wollte die sein, die mit Sophie überlegt, wie sie es schaffen kann, rechtzeitig zu starten. Die, die gemeinsam mit Jonathan erforscht, was er braucht, um sich zu fokussieren.  Die ihm hilft, wenn die Reizüberflutung wieder mal zu viel wird, die mit einer kleinen Übung den Monkey in seinem Kopf zur Ruhe bringen kann. Das alles ging in Förderstunden.

👉 Da konnte ich wirken.
👉 Da war ich wieder in Verbindung.

 

Zurück zu dem, was wirklich wirkt

Mir wurde in diesen Stunden immer bewusster, wie viel bei den Kindern unter der Oberfläche schlummert, das sie zusätzlich blockiert: Selbstzweifel, Glaubenssätze, der innere Kritiker, der sich sofort meldete, Überforderung.

Meine Coachingerfahrung half mir, genau dort anzusetzen. Nach den Förderstunden ging ich einfach zufrieden nach Hause, so dass sie immer mehr zu meinen liebsten Stunden wurden.

 

Und dann war da dieser Entschluss…

Dann kam dieser eine Tag im Jahr 2007.
Ich ging – wieder einmal – über den Schulhof. Und auf einmal war es mir klar: Warum nur Erwachsene coachen? Man landete bei den meisten Themen doch sowieso bei Erfahrungen aus der Kindheit, denn dort bildeten sich die ganzen Glaubenssätze, nicht gut genug zu sein, irgendetwas nicht zu schaffen etc. Es lag doch eigentlich auf der Hand:
✨ Ich werde Kinder- und Jugendcoach.

Diesen Beruf gab es damals noch gar nicht. Es gab Lerncoaches, die sich mit Lerntypen, Lernstrategien und Lerntechniken beschäftigten. Aber der Beruf des Kinder- und Jugendcoach war noch nicht erschaffen. Das hinderte mich am nicht daran, meinen Vertrag nach dem Halbjahr nicht zu verlängern, und kurz vor meinem 40. Geburtstag ging ich wieder zurück in die komplette Selbstständigkeit.

 

Heute: Wieder Arbeiten im Einklang mit mir selbst

Seitdem arbeite ich wieder selbstständig – und vor allem:
🌱 im Einklang mit mir.

Als Kinder- und Jugendcoach kann ich das tun, was mir wichtig ist:
👧👦 Kindern wirklich helfen.
Nicht durch Stoff und Stundenpläne, sondern durch BeziehungVertrauenEntwicklung.

Heute kommen viele Teilnehmer*innen zu mir, die selbst im Schuldienst sind oder waren.
Und fast alle sagen:
🗨️ „Das verändert alles.“

Bist du auch unzufrieden im Schulsystem?

 

Manche gehen ganz raus aus dem Schuldienst. Was ich sehr schade finde, denn wir brauchen gute Lehrkräfte. Andere reduzieren ihre Stunden und finden durch das Coaching wieder:

⚖️ einen Ausgleich
💪 eine neue Kraft
😊 eine neue Freude

Und das Schönste ist:
Inzwischen sind auch Schulen viel offener für diesen Bereich.

Vielleicht brauchst auch du genau das:

🧘‍♀️ Eine neue Waage.
Schuldienst auf der einen Seite – Coaching auf der anderen.
Und plötzlich fühlt sich alles wieder ein bisschen mehr nach dir selbst an. 💫

Dein nächster Schritt?

Dein nächster Schritt?

👉 Wenn du selbst spürst, dass du in deinem Lehrer*innenalltag immer öfter an deine Grenzen kommst
👉 Wenn du dir wünschst, wieder im Einklang mit deinen Werten zu arbeiten…

Dann könnte die Ausbildung zum Kinder- und Jugendcoach genau das sein, was dir:

✨ neue Kraft
✨ neue Freude
✨ neue Perspektiven

bringt.

💫 Lass uns gemeinsam den Raum schaffen, den Kinder – und auch du – so dringend brauchen.
📌 Hier findest du alle Infos zur Ausbildung: KiJuCo-Ausbildung
📩 Oder schreib mir eine E-Mail – ich bin gerne für dich da.

5 Tipps, Entscheidungen zu treffen

5 Tipps, Entscheidungen zu treffen

FOBO – Die Angst davor Entscheidungen zu treffen

Gestern war ich auf einem italienischen Markt. An vielen Ständen hingen diese Kleider, die mir schon vor ein paar Monaten so gefielen. Alle waren bunt gemustert und auf ihre Art schön. Aber bei mir ist es oft so, dass ich mich nicht entscheiden kann. Immer dann, wenn das Angebot zu groß und unübersichtlich wird. Dieses Phänomen hat sogar einen Namen: FOBO – Fear of better options, also die Angst vor besseren Optionen. Die Auswirkung von FOBO ist meistens, dass wir immer entscheidungsunfähiger werden. Vielleicht kaufe ich jetzt hier ein Kleid, und drei Stände weiter ist eins, das mir noch besser gefällt.

Ich ging zum inzwischen bestimmt sechsten Mal nun also ohne Kleid in der Tasche vom Markt. Und mir wurde mir schlagartig klar: Auch das war eine Entscheidung! Manchmal lassen wir Anmeldefristen verstreichen. Oder wir lassen Verabredungen solange offen, bis sich die Freund:innen anderweitig verabredet haben. Und all das sind auch Entscheidungen! Nur ist die Zeit bis zur Anmeldefrist oder zur potentiellen Verabredung oft mit Grübelei, Pro und Contra-Listen oder anderweitig verschwendet.

Was steckt eigentlich hinter FOBO und wie bekomme ich diese Angst in den Griff? 

1. Die vielen Optionen
Wir haben ein Luxusproblem! Egal, ob sich es sich um Kleider, Autos, Drucker oder Gesichtscremes handelt, es gibt eine riesige Auswahl. Manche Menschen haben Spaß, sich mit den ganzen Sachen zu beschäftigen und zu recherchieren. Ich persönlich gehöre nicht zu dieser Gattung. Mir wäre es oft am liebsten, es gäbe nur zwei Optionen. Bei zu viel Auswahl ist für mich oft die beste Option, Freund:innen zu fragen. Manche gehören zu der oben genannten Gattung und haben schon recherchiert und sich bestenfalls sogar entschieden. Oder ich treffe die Entscheidung, mich eben für gar keine der 1000 Optionen zu entscheiden. Wichtig ist: Es dann auch als Entscheidung zu sehen.

2. Kein klares Ziel vor Augen
Seneca hat gesagt: „Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind ein günstiger.“ Das bedeutet, wenn du noch orientierungslos bist, kannst du dich nicht auf dein Ziel fokussieren. Mach es also wie bei der Wohnungssuche. Da ist meist klar, ob man 2 oder 3 Zimmer, ein Haus oder eine Wohnung, Garten oder Balkon haben möchte. In unseren Gesprächen mit Interessent:innen erleben wir oft eine – durchaus verständliche – Unentschlossenheit. Dabei geht es um die Fragen: „Will ich weiter eine Arbeit machen, die vielleicht sicher ist, mich aber nicht erfüllt? Oder gehe ich raus aus der Komfortzone? Als Belohnung übe ich einen Beruf aus, der mir wirklich Spaß macht und den ich für sinnvoll halte?“ In den Beratungsgesprächen schaffen wir z.B. dann gemeinsam ein Bild von dem, wie alles im Alltag umgesetzt werden könnte. Das Ziel wird dadurch klarer und spürbarer. Nur, wenn das Ziel klar ist, weiß ich, ob ich da überhaupt hin möchte. Verbunden mit dem Ziel solltest du dir zwei Fragen stellen. Zum einen: „Was gewinne ich, wenn ich das Ziele erreiche? Zum anderen: „Was verliere ich?“

3. Kopf vs. Herz bzw. Bauch
Es gibt Menschen, die eine Sache immer wieder durchdenken. Sie legen Pro- und Contra-Listen an, drehen sich trotzdem im Kreis und treffen keine finale Entscheidung. Denn sie spüren, dass manche Entscheidungen eben nicht dem Kopf überlassen werden sollten. Wir sprechen so oft mit Interessent:innen, deren Herz oder Bauchgefühl sagt, dass Kinder- und Jugendcoaching genau das ist, was sie tun wollen. Auf der anderen Seite macht ihnen aber z.B. die Selbstständigkeit Angst. Der Kopf, oder auch Freund:innen und Bekannte, gießen Öl ins Feuer. Sie sagen, dass das doch alles zu unsicher ist. Und sie fragen, ob Eltern dafür wirklich Geld ausgeben und wie man an Kinder rankommen soll. Unser Tipp: Durchdenke solche Entscheidungen gut, vertraue letzendlich aber auf dein Bauchgefühl.

4. Blockierende Glaubenssätze
Und wie so oft im Leben stolpern wir – besonders bei größeren Entscheidungen – auch schon mal über unsere Glaubenssätze. „Ich bin nicht gut genug“. „Ich schaffe das eh nicht mit der Selbstständigkeit“. „Ohne Vorerfahrung nimmt mich keiner ernst“. Dies ist nur eine kleine Auswahl von Glaubenssätzen, die wir sehr oft hören. Diese Gedanken, die wir als wahr empfinden, haben einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen. Sie filtern das, was wir sehen und empfinden. Wenn du also bei einer Entscheidung gar nicht weiterkommst, schau genau hin. Möglicherweise gibt es irgendeinen Glaubenssatz, der dir den Mut nimmt, diese Entscheidung zu treffen.

5. Und manchmal braucht man einfach einen Schubs. 
Setz dir selber eine Frist, bis wohin du eine Entscheidung getroffen haben möchtest. Und tu bis dahin alles, was es für dich leichter macht, diese Entscheidung zu treffen. Triff z.B. eine Vorentscheidung, indem du die Optionen einschränkst. Sortiere schon mal das aus, was nicht in Frage kommt. Setz dir ein klares Ziel, überprüfe deine Glaubenssätze und vertrau auf dein Bauchgefühl.

Wie aus Wut Glück werden kann

Wie aus Wut Glück werden kann

Das blanke Chaos

Wer kennt diese oder ähnliche Situationen nicht? Du kommst nach Hause, und bist an der Tür vielleicht noch guter Dinge. Evtl. ahnst du aber schon im Treppenhaus, dass du gleich wieder ausflippen wirst. Du schließt die Tür auf, und dich erwartet das blanke Chaos. Schuhe liegen im Eingangsbereich, zwei Schulranzen drumherum. Die Leine vom Hund liegt direkt neben dem schmutzigen nassen Handtuch. Offensichtlich war der Hund im Rhein. Und über allem prangt die Sporttasche deines Mannes. Während du dran vorbei gehst, erahnst du schon: Es war ein schweißtreibendes Workout. Du hängst gar nicht erst deine Jacke auf sondern düst direkt in´s Wohnzimmer. (mehr …)

Der Dark-Faktor

Der Dark-Faktor

Hast du schon einmal vom Dark-Faktor (oder auch D-Faktor) gehört? Wenn ich bei Mobbingfortbildungen in Schulen bin, ist das der Moment, in dem ich ins Kollegium zeige und sage: „Ihr alle habt den Dark-Faktor, so wie ihn Mobber auch haben. Und das ist gut so.“ Der Dark-Faktor, der in einer Studie der Universitäten Ulm, Koblenz-Landau und Kopenhagen erforscht wurde, befasst sich allerdings mehr mit der Frage, welche Faktoren es sind, die Menschen z.B. zu Massenmördern machen. Spannend daran finde ich, dass wir alle diesen D-Faktor, der sich aus 9 Faktoren zusammensetzt, darunter Egoismus, Gehässigkeit, Selbstbezogenheit und moralische Enthemmtheit, haben müssen. Ist unser D-Faktor sehr niedrig, können alle anderen über unsere Grenzen gehen, karrieremäßig an uns vorbeiziehen und somit besser für sich sorgen als wir für uns selbst.
­Was hat der Dark-Faktor nun mit Mobbing zu tun? Naja, zumindest so viel, dass man einen gewissen erhöhten Dark-Faktor als Mobber auf jeden Fall mitbringen sollte. Ein viel wesentlicherer Aspekt ist laut Mobbingforschung allerdings, dass Mobber eine mangelnde Empathiefähigkeit besitzen. Das kann zum einen dadurch entstehen, dass sie es einfach nicht vorgelebt bekommen haben, weil das Elternhaus kalt war, die Kinder Erniedrigung und Unterdrückung erlebt haben oder täglich erleben. Dann wird daraus: „Mache ich dich klein, fühle ich mich größer.“ Zum anderen kann aber auch ein sehr überbehütendes Elternhaus dieses Ergebnis hervorbringen. Generation Rasenmäher-Eltern hält jede schlechte Erfahrung von ihren Kindern fern. Dinge, an denen sie scheitern könnten, die sie dann traurig oder wütend machen, werden vorab beiseite geschafft. Oder sie werden mit den Worten „ist doch nicht schlimm“ weggepustet. Den Kindern wird dadurch die Möglichkeit genommen, die eigenen (negativen) Emotionen zu erleben, sie zu deuten, zu verstehen, wie sie entstehen und dass sie sein dürfen und wie man mit ihnen umgehen kann. Wie wichtig für Kinder zur Entwicklung der Empathiefähigkeit die Entwicklung eines integrierten Gehirns ist, wird in einem der nächsten Newslettern Thema sein. Die dritte Variante, warum Kinder mobben ist, dass sie selbst mal Opfer waren und nie wieder diese Ohnmacht und Hilflosigkeit erleben möchten.    Über die vielen Aspekte von Mobbing spreche ich mit meiner Kollegin Farida Tlili, die mich dazu interviewt hat. Sie ist Lerncoach, und natürlich haben viele Lernblockaden eigentlich Mobbing als Erklärung. Denn eines ist klar: Wenn ich Angst habe, in der Klasse zu sein, wenn ich befürchte, in der nächsten Gruppenarbeit wieder ausgegrenzt zu werden, beim nächsten Referat wieder Augenrollen und Sprüche zu ernten, hat das Auswirkungen auf meine Konzentrationsfähigkeit und meine Potenzialentfaltung.

Bei Klick auf den Link gelangst du zum Interview.  

­Schau bitte lieber einmal zu viel als zu wenig hin bei Mobbing! Wenn du Interesse hast, dich in Sachen Mobbing weiterzubilden, findest du auf unsere Mobbingausbildungen hier: Mobbing-Prävention und Intervention 

Und wenn du selbst mal testen möchtest, wie hoch deiner eigener Dark-Faktor ist, kannst das hier tun: Dark-Faktor-Test Herzensgrüße  💌 von Angelika 
Sind die Werte von früher heute Müll?

Sind die Werte von früher heute Müll?

Der Morgen danach

Täglich streife ich mit meinem Hund am Rhein entlang und durch Kölns grüne Oasen, und ein Problem wird immer sichtbarer: Nach dem Feiern bleibt der Müll. In den ersten Jahren war ich fassungslos und habe mich aufgeregt.

Andere Wertesysteme

Mittlerweile ist aber ein Gefühl noch viel stärker: die Neugier. Ich frage mich, was läuft bei denen, die Grillgut und Alkoholika zwar hin- nicht aber wieder zurücktragen können, im Gehirn bzw. im Wertesystem anders ist als in meinem? Was denken sich die, die ihren Müll zwar mit zum Mülleimer nehmen, die ihn aber auch dort ablegen, wenn alles voll ist? Denken sie nicht zwei Schritte weiter, dass der Wind oder die Raben bald alles irgendwohin verstreuen werden und es dann doch in den Rhein weht? (mehr …)

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