Warum ich als Lehrerin fast zerbrochen wäre…
„Was mache ich hier eigentlich noch?“
Dieser Gedanke traf mich immer öfter, wenn ich nach dem Unterricht über den Schulhof ging.
Ich hatte mich mal für diesen Beruf entschieden, weil ich Kinder begleiten, bestärken und begeistern wollte.
Aber immer häufiger fühlte es sich falsch an.
Nicht, weil ich das Lehren nicht liebte –
sondern weil ich in diesem Schulsystem nicht so arbeiten konnte, wie es mir entsprach.
Vom Coaching zurück ins Klassenzimmer
❌ Ich will hier kein Schulsystem-Bashing betreiben.
Auch wenn es das System manchmal verdient hätte…
Es ist vielmehr meine persönliche Geschichte.
Eine Geschichte vom fehlenden Alignment.
Bevor ich eine Stelle im Schuldienst bekam, war ich viele Jahre als Coach und Trainerin unterwegs.
Eine Arbeit, die ich aus tiefstem Herzen geliebt habe –
weil ich ganz ich selbst sein konnte.
Ich war im Einklang mit mir, mit meinen Werten, mit meiner Haltung. ❤️
Doch dann ergab sich nach langem Einstellungsstopp eine Stelle im Schuldienst, und ich nahm sie ziemlich spontan an.
Wenn Kopf und Herz nicht mehr im Gleichklang sind
Im Alignment zu sein bedeutet für mich:
Wenn mein Herz, mein Kopf und mein Handeln in dieselbe Richtung zeigen.
Im Coaching war das immer so gewesen.
Im Schuldienst spürte ich immer deutlicher, wie sehr ich mich innerlich davon entfernte.
Ich sah die Kinder, spürte, was sie eigentlich gebraucht hätten:
🕰️ Mehr Zeit.
📦 Mehr Raum.
🗣️ Eine andere Ansprache.
🐢 Ein anderes Tempo.
Aber ich hatte eben nicht ein Kind vor mir – sondern 30.
Und wenn es schlecht lief: noch 6–8 weitere aus den Parallelklassen, bei denen Unterricht ausfiel.
Den Bedarf der Kinder sehen –
und doch nicht richtig handeln können
Ich könnte 1000 Momente erzählen, in denen ich gerne anders reagiert hätte –
und es in meiner Rolle nicht konnte.
Aber ich erinnere besonders diesen einen Moment:
🌨️ Es war Winter, eine kleine Dorfschule auf einem Berg.
Der Schulhof: karg, kaum Spielgeräte, keine Bälle – sie wären sofort ins Tal gerollt.
Aber an diesem Tag: eine feine Eisschicht auf dem Boden.
Eine perfekte, vier Meter lange Schlitterbahn.
Die Kinder standen in einer Reihe, warteten geduldig, lachten, juchzten.
Ich wollte am liebsten mitrutschen.
Stattdessen sagte meine Kollegin:
„Wir müssen es ihnen verbieten. Es ist zu gefährlich.“
💔 Ja, sie hatte recht.
Aber mein Herz wollte nicht die sein, die den Spaß verbietet.
Der Moment, der alles veränderte
Ich wollte auch nicht mehr die sein, die drängelt, obwohl Sophie mit ihrem ADS noch gar nicht registriert hat, dass wir losmüssen. Die, die laut wird, weil Jonathan unruhig durch die Klasse tigert und andere ablenkt.
Ich wollte die sein, die mit Sophie überlegt, wie sie es schaffen kann, rechtzeitig zu starten. Die, die gemeinsam mit Jonathan erforscht, was er braucht, um sich zu fokussieren. Die ihm hilft, wenn die Reizüberflutung wieder mal zu viel wird, die mit einer kleinen Übung den Monkey in seinem Kopf zur Ruhe bringen kann. Das alles ging in Förderstunden.
👉 Da konnte ich wirken.
👉 Da war ich wieder in Verbindung.
Zurück zu dem, was wirklich wirkt
Mir wurde in diesen Stunden immer bewusster, wie viel bei den Kindern unter der Oberfläche schlummert, das sie zusätzlich blockiert: Selbstzweifel, Glaubenssätze, der innere Kritiker, der sich sofort meldete, Überforderung.
Meine Coachingerfahrung half mir, genau dort anzusetzen. Nach den Förderstunden ging ich einfach zufrieden nach Hause, so dass sie immer mehr zu meinen liebsten Stunden wurden.
Und dann war da dieser Entschluss…
Dann kam dieser eine Tag im Jahr 2007.
Ich ging – wieder einmal – über den Schulhof. Und auf einmal war es mir klar: Warum nur Erwachsene coachen? Man landete bei den meisten Themen doch sowieso bei Erfahrungen aus der Kindheit, denn dort bildeten sich die ganzen Glaubenssätze, nicht gut genug zu sein, irgendetwas nicht zu schaffen etc. Es lag doch eigentlich auf der Hand:
✨ Ich werde Kinder- und Jugendcoach.
Diesen Beruf gab es damals noch gar nicht. Es gab Lerncoaches, die sich mit Lerntypen, Lernstrategien und Lerntechniken beschäftigten. Aber der Beruf des Kinder- und Jugendcoach war noch nicht erschaffen. Das hinderte mich am nicht daran, meinen Vertrag nach dem Halbjahr nicht zu verlängern, und kurz vor meinem 40. Geburtstag ging ich wieder zurück in die komplette Selbstständigkeit.
Heute: Wieder Arbeiten im Einklang mit mir selbst
Seitdem arbeite ich wieder selbstständig – und vor allem:
🌱 im Einklang mit mir.
Als Kinder- und Jugendcoach kann ich das tun, was mir wichtig ist:
👧👦 Kindern wirklich helfen.
Nicht durch Stoff und Stundenpläne, sondern durch Beziehung, Vertrauen, Entwicklung.
Heute kommen viele Teilnehmer*innen zu mir, die selbst im Schuldienst sind oder waren.
Und fast alle sagen:
🗨️ „Das verändert alles.“
Bist du auch unzufrieden im Schulsystem?
Manche gehen ganz raus aus dem Schuldienst. Was ich sehr schade finde, denn wir brauchen gute Lehrkräfte. Andere reduzieren ihre Stunden und finden durch das Coaching wieder:
⚖️ einen Ausgleich
💪 eine neue Kraft
😊 eine neue Freude
Und das Schönste ist:
Inzwischen sind auch Schulen viel offener für diesen Bereich.
Vielleicht brauchst auch du genau das:
🧘♀️ Eine neue Waage.
Schuldienst auf der einen Seite – Coaching auf der anderen.
Und plötzlich fühlt sich alles wieder ein bisschen mehr nach dir selbst an. 💫
Dein nächster Schritt?
Dein nächster Schritt?
👉 Wenn du selbst spürst, dass du in deinem Lehrer*innenalltag immer öfter an deine Grenzen kommst…
👉 Wenn du dir wünschst, wieder im Einklang mit deinen Werten zu arbeiten…
Dann könnte die Ausbildung zum Kinder- und Jugendcoach genau das sein, was dir:
✨ neue Kraft
✨ neue Freude
✨ neue Perspektiven
bringt.
💫 Lass uns gemeinsam den Raum schaffen, den Kinder – und auch du – so dringend brauchen.
📌 Hier findest du alle Infos zur Ausbildung: KiJuCo-Ausbildung
📩 Oder schreib mir eine E-Mail – ich bin gerne für dich da.
